Individual Travel Requests sind seit September in unserer Spielwelt Paine zur Vorschau verfügbar. Nach mehreren Monaten des Fine-Tunings bin ich zuversichtlich, dass das Feature bereit für den ersten Rollout in einer regulären Spielwelt ist. Und Smith ist eben diese Spielwelt! Alle Details findet ihr weiter unten – und verpasst nicht die 10% Rabatt, die noch bis zum Ende des Wochenendes gelten!
Was hat es mit dem Namen auf sich?
Das Namensschema für unsere Kurzeit-Spielwelten dreht sich um Luftfahrtpioniere. Bisher waren dies meist Pioniere aus Technik und der Fliegerei. Da es bei dieser Spielwelt aber vor allem um ein Feature aus dem Bereich Wirtschaft und Ökonomie geht, habe ich beschlossen, das Schema in diese Richtung zu erweitern: Ich habe mich für "Smith" entschieden, in Anlehnung an C. R. Smith, einen ehemaligen CEO von American Airlines, der die Entwicklung von Sabre und damit des ersten Online-Reservierungssystems anstieß. Da ITRs das erste Puzzleteil sind, um der Distribution in AirlineSim mehr Tiefe zu verleihen (unter anderem indem viele der entsprechenden Systeme aus der Realität abgebildet werden, darunter auch GDS wie Sabre), fand ich diesen Namen passend.
Wie sieht die genaue Konfiguration aus?
Da Individual Travel Requests ein noch sehr neues Feature sind, habe ich mich für eine generische Konfiguration ohne allzu viele bewegliche Teile entschieden. Smith startet daher mit regulären Slots und ohne Gebrauchtflugzeuge. Im Vergleich zu regulären Spielwelten ist die anfängliche Nachfrage etwas höher angesetzt, um die durch ITRs erhöhte Marktfragmentierung auszugleichen.
Smith läuft bis zum 10. Februar 2027.
Sind Individual Travel Requests tatsächlich fertig?
Im Großen und Ganzen ja.
Zunächst einmal: Die Version der ITRs, die in Paine und Smith läuft, ist die "Bulk-Variante" (im Gegensatz zur "Punkt-zu-Punkt-Variante", die für den AirlineSim Technology Demonstrator entwickelt wurde). Sie nutzt die allgemeine Methode zur Verbindungsgenerierung und Nachfrageverteilung, die das ORS auch in regulären Spielwelten verwendet – die Nachfrage wird also einmal täglich pro Flughafen verteilt. Der Unterschied besteht darin, dass die Nachfrage zu jedem Ziel auf viele pseudozufällige Travel Requests aufgeteilt wird, statt anhand eines einzigen Regelwerks auf alle verfügbaren Verbindungen verteilt zu werden.
Was den Fertigstellungsgrad angeht, funktioniert das Feature grundsätzlich wie vorgesehen. Alles, was aktuell noch fehlt, wird durch Folge-Features abgedeckt (zum Beispiel, dass Passagiere höherer Serviceklassen nie Teilstrecken in niedrigeren Klassen buchen, um eine Verbindung zu bekommen). Und das generelle Buchungsverhalten wird laufend durch die Feinabstimmung der Kundentyp-Parameter angepasst.
Eine vollständige und aktuelle Übersicht über den Stand von Individual Travel Requests findet ihr im Feature-Preview-Thread im Forum – schaut gerne vorbei und behaltet ihn im Auge.
Ist Smith eine Preview-Spielwelt?
In gewissem Sinne schon. Es ist das erste Mal, dass ITRs in einer neuen Spielwelt ausgerollt werden – das gab es bisher nur einmal, beim Start von Paine. Und damals war das Feature noch völlig unbalanciert. Ich bin mir also relativ sicher, dass dieser Start zu neuen Erkenntnissen führen wird, die natürlich wieder in die Feinabstimmung des Features einfließen werden.
Trotzdem ist Smith in dem Sinne eine reguläre Spielwelt, dass sie nur im Rahmen regulärer Wartungs-Patches aktualisiert wird. Also keine mehrfachen Neustarts pro Tag und keine experimentellen Features außer ITRs. Diese werden allerdings weiterhin Anpassungen unterliegen. Seid also darauf gefasst, dass es einige Änderungen am Buchungsverhalten geben kann.
Wie geht's weiter?
Wie in meinem Q1-Entwicklungsupdate beschrieben, ist das nächste große Thema der UI Refresh, und das erste Feature, das das neue UI voll ausnutzen soll, ist eine neue Suchoberfläche für DS/ORS. Darüber hinaus freue ich mich schon sehr darauf, die ersten echten Erweiterungen des Distribution Systems in Angriff zu nehmen, darunter Fares, die im Kontext von Individual Travel Requests deutlich mehr Kontrolle über die Preisgestaltung ermöglichen werden.